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Hoyer errichtet Hauptniederlassung für Sachsen

Die Hoyer Unternehmensgruppe wird im Güterverkehrszentrum Leipzig ihre Hauptniederlassung für das Bundesland Sachsen errichten. Über die Gründe für die Investition und Leipzigs Vorteile spricht Firmeninhaber Heinz-Wilhelm Hoyer im Interview.

Heinz-Wilhelm Hoyer, Geschäftsführer der Hoyer Unternehmensgruppe
Heinz-Wilhelm Hoyer,
Geschäftsführer der Hoyer
Unternehmensgruppe
Was waren die Gründe für Ihre Ansiedlung in Leipzig?

Besonders wichtig war uns die geographische Lage und vor allen Dingen die Verkehrsanbindung zur A14.

Durch Herrn Beyer vom GVZ Leipzig fühlten wir uns stets gut beraten und haben auch bei komplizierten Herausforderungen konstruktiv zusammengearbeitet. So konnten wir das für uns interessante Grundstück planerisch optimieren. Zudem ist der Standort sehr gut gelegen und sowohl von der Raffinerie Leuna als auch vom Tanklager Magdeburg sehr gut erreichbar.

Welche Rolle wird Leipzig im Gesamtkonzern spielen?

Der Standort Leipzig wird die Hauptniederlassung für das Bundesland Sachsen. Wie auch schon in allen anderen Nord- und Ostdeutschen Bundesländern unterhalten wir jeweils eine Hauptniederlassung sowie in Ergänzung dazu zahlreiche Verkaufsbüros, Tanklager und Tankstellen.

Was genau werden Sie in Leipzig errichten?

Es entsteht eine Großtankstelle für Pkw und Lkw mit Shop und Bistro. Darüber hinaus bauen wir ein Großtanklager für Heizöl, Dieselkraftstoff und AdBlue®. In einem zweigeschossigen Verwaltungsgebäude werden die Verkaufsniederlassung und die Logistik-Zentrale für das Bundesland Sachsen untergebracht.

In einer großzügigen Lagerhalle befindet sich das Schmierstoff-Gebindelager sowie eine Abfülleinrichtung für AdBlue®, des Weiteren ein Abfüllwerk für Propangas in Flaschen und eine Werkstatt für den betriebseigenen Fuhrpark. Am Standort sollen später 30 bis 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt werden.

Was sind die Besonderheiten des Objektes und wann ist Baubeginn?

Die Besonderheiten des Projektes liegen insbesondere in der Kompaktheit der Anlage und der Zusammenführung unserer verschiedenen Marktaktivitäten. Die Bauanträge befinden sich momentan in Vorbereitung, sollen möglichst noch im September gestellt werden.

Als Baubeginn planen wir den 01. März 2012, sofern es Bodenverhältnisse und Temperaturen zulassen. Wir rechnen mit einer Bauzeit von drei bis vier Monaten, sodass wir aller spätestens zum 01. Juli 2012 in Betrieb gehen und eröffnen möchten. Wie hoch ist das Investitionsvolumen? Über die Investitionshöhe möchte ich zur Zeit noch keine Aussage treffen, weil bisher noch keine Ausschreibungsergebnisse vorliegen. Wir werden aber sehr darum bemüht sein, möglichst regional ansässige Unternehmen mit der Ausführung der verschiedenen Gewerke zu beauftragen.

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